Natternstaub Hexenglas Fischsalz
Lange suchte ich nach der Saphiernatter.
Nicht nach einer einer Schlange.
Eher nach einer Legende.
Man erzählte von einer Ruine in Indien,
deren Mauern halb von der Erde verschluckt waren.
Darunter eine Höhle.
Und darin ein Schimmern wie geschliffener Stein.
Ich fand sie.
Ich nahm sie nicht wegen ihres Gifts.
Nicht wegen ihrer Zähne.
Sondern wegen ihrer Haut..
Sie lebt bei mir und alle 10 Jahre entwächst sie ihrer Haut. lässt zurück, was sie nicht mehr braucht.
Fein. Trocken. Zerbrechlich.
Daraus entstand Natternstaub.
Hier ein Auszug aus dem alten Rezept:
„Trockne, zerreibe, bewahre im Schatten.
Nutze es nur auf Speisen, die aus dem Wasser stammen.“
Der Rest bleibt verschlossen.
Natternstaub trägt die Frische von Zitrone,
doch ohne deren flüchtige Schärfe.
Er ist tiefer. Kühler.
Er hebt Fisch an, ohne ihn zu überdecken.
Ein Hauch genügt.
Mehr wäre Verschwendung.
Zutaten: Salz, Zitronenschale, Minze
Das Bild wurde digital erstellt. Die Flasche wird von Hand abgefüllt und kann optisch leicht vom Bild abweichen.
(132 Euro/ KG)